(mp)
Es war tatsächlich unser erstes Punktspiel vor nicht heimischer Kulisse, wir fuhren nach Hamburg zu unseren Gegnern Altona 3 und Kaifu Ritter 3.

An Position 1 und 2 stachen zwei besonders spannende Fünf-Satzkrimis heraus.
Das fanden auch unsere Zuschauer, die aus Kiel angereist waren und uns anfeuerten.
David und Janek kämpften und konnten jeweils im 5. Satz ihre Spiele für sich entscheiden.
Es war ein cooler Spieltag, mit zusätzlichen 2 Punkte bleiben wir in der oberen Tabellenhälfte.

…. hätten wir das mit den Anlage wissen können,

… hätten wir heute zu Viert auflaufen sollen,

… hätten wir den ersten Punkt holen können,

Mit der Nutzung des Wortes eigentlich wird häufig eine Einschränkung erreicht. Man bejaht oder verneint etwas, deutet aber zugleich das Gegenteil an.“ (aus dem Netz)

Und so war der Spieltag auch… – Man hätte dem Navi auch misstrauen können, denn schon länger gibt es das Cabrio Sport nicht mehr. Torsten suchte die Spieladresse raus und eigentlich hätte man es wissen können…. So kamen wir 15 min zu spät, trafen auf ganz liebe und verständnisvolle Spieler, die uns sogar eine kurze Einspielzeit zustanden, bevor wir dann offiziell in den Spieltag starteten. Zu Dritt.

Also starteten wir mit einer Niederlage an Pos 4 mit Hansi an Pos 3, zeitgleich mit Reiner an 2. Während der Spielverlauf bei Hansi schnell erzählt ist (0:3), war es Reiner, der die Wende für uns an diesem Spieltag wollte. Er spielte gut, musste aber dennoch mit 2:3 sein Spiel abgeben. An dieser Stelle war schon klar, dass wir in der ersten Partie keinen Punkt holen sollten, so dass auch die 0:3 Niederlage von Torsten an Pos 1 im Falle eines Sieges (hat sich nicht abgezeichnet!) keinen Wert gehabt hätte. 0:4 final! Und jetzt sollte es gegen Bargteheide gehen, die ebenfalls nur zu Dritt antraten. Da wäre eine reine physische Anwesenheit einer POS 4 schon eigentlich der erste Sieg gewesen und mit Blick auf das Spiel von Hansi sogar mind. ein erster Punkt.

So kam es aber anders – Pos 4 wurde nicht gespielt, an 3 gewann Hansi mit 11-3 11-2 8-11 11-8 und wenn jetzt nur Reiner oder Torsten …. Ich mache es kurz: beide haben deutlich jeweils mit 0:3 verloren, so dass der MVP des KSC heute Hansi war. Leider ein einsamer Sieg und ohne Gewinn für die Mannschaft.

Eigentlich hätte es ein erfolgreicher Spieltag werden können, … Aber schön war es trotz alledem!

Nächster Spieltag ist am 06.12.2025 für alle Mannschaften in Hamburg! Aber vorher ist noch die Vereinsmeisterschaft mit anschl. Weihnachtsfeier am 29.11.2025.

Der 2. Ligaspieltag musste von uns abgesagt werden, da wir nicht genügend Spieler hatten bzw. diese verhindert waren. Einer mehrfach angefragten Spieltagsverlegung wurde nicht zugestimmt, in dem man auf die Anfrage einfach nicht reagierte.

Was für ein tolles Bild!!!! UND – WAS FÜR EINE TOLLE IDEE!!! VIELEN DANK an den jungen Künstler!!! 🙂

Endlich wieder Saison! Endlich wieder Ligaspieltage und es sollte ein richtiges Fest für den KSC werden. Denn sehr, sehr lange mussten wir warten, um nach langer Zeit einmal wieder eine „volle“ Hütte zu haben. Gleich alle drei Mannschaften des KSC sollten an diesem Tag ihren ersten Ligaspieltag bestreiten und so manche nervöse Ader wurde sichtbar. Knisternde Stimmung war allerorts spürbar.

Für die ersten beiden Mannschaften kam es sogleich zu einem Duell gegeneinander. KSC 1 gegen KSC 2, wobei die KSC 1 eigentlich ja verlegen wollte, denn zwei von vier waren für den Halbmarathon am Folgetag angemeldet und damit hätten gerne drei von vier „geschoben“. Das wiederum fand unser Mannschaftsführer Reiner zurecht nicht gut – am Ende waren wir aber da! Ingo, Bene und Gast Willi standen verletzungsbedingt für den Spieltag nicht zur Verfügung.

Auftakt-Matches von Hansi und Rainer (unsere Läufer). Man spürte die ungewöhnlichen Duelle gegen die eigenen Vereinsmitglieder und die Zweite legt los wie die Feuerwehr. Jeweils mit 0:3 (Rainer 8:11 7:11 1:11 / Hansi 5:11 6:11 8:11) wurden die Spiele an die Zweite verloren. So war es an Reiner und Torsten zumindest ein Unentschieden noch zu holen. Und es sah zuerst so aus, als ob … Reiner holte den ersten Satz mit 12:10, Torsten siegte mit 11:6. Das sollte für Torsten der einzige Satz im Spiel bleiben, denn die nachfolgenden gingen mit 5, 6 und 4 verloren – keine Punkte also für die KSC 1 mehr möglich. Reiner kämpfte noch weiter (11:7 7:11 9:11), unterlag aber im 5. Satz letztendlich mit 3:11. Chapeau KSC 2!

Die Partie KSC 2 – Kaifu-Lodge 1 endete 1:3 und 0 Punkten.

Die zweite Partie des KSC 1 sollte gegen die Kaifu-Lodge anders laufen. Erneut und in gleicher Aufstellung starteten Rainer und Hansi in die Spiele. Rainer unterlag mit 0:3 (9:11 / 6:11 / 5:11) während Hansi noch einen Satz holen konnte und dennoch mit 1:3 unterlag (6:11 11:5 10:12 und 8:11). Reiner folgte mit ähnlichem Ergebnis und konnte an der Punkteausbeute aus dem ersten Spiel nicht anknüpfen – 5:11 7:11 und 4:11 stand am Ende auf dem Board. Torsten -zum Abschluss- sicherte sich zwar erneut gegen seinen Gegner einen Satz (wie schon in der vorhergehenden Saison auch), unterlag am Ende aber doch mit 3:11 11:7 7:11 und 6:11.

Es ist halt doch so, dass man zum Training kommen sollte, wenn man auf Punkte und Siege hoffen will. In der Addition der nicht gespielten Monate, also die, ohne Schläger in der Hand, kamen wir drei (Hansi / Rainer / Torsten) wohl auf so einige. Daher verwunderte das Ergebnis überhaupt nicht – der immer stärker aufkommenden Spielfreude trotz Niederlagen tat das keinen Abbruch.

Und zum Abschluss war es ein richtig „runder“ Spieltag. Am Tresen im Center wurden die ersten Analysen noch besprochen und in der „Trauma“ -wie in ganz alten Zeiten- fortgesetzt. Bleibt abzuwarten, ob beim nächsten Spieltag dann alle Mannschaften in starker Besetzung zum gemeinsamen Abschluss kommen werden. Das war toll und machte viel Spaß auf mehr!!! Danke an die Organisatoren und bei der Ersten wissen wir ja, was wir alle an Reiner haben :-).

Der nächste Spieltag soll am 27.09.2025 schon stattfinden. Eine Spielverlegung wurde beantragt – mal abwarten, ob dem zugestimmt wird.

Der Ligaerhalt stand ja schon länger fest, also sollte es eigentlich am letzten Spieltag nur noch um Spaß und Freude gehen. Aber, wir hatten noch Chancen auf Tabellenplatz 6 und konnten folglich damit auch Neumünster (TS Einfelder von 1921) zum Aufstieg verhelfen. Voraussetzungen dafür waren Siege von NMS und wir mussten parallel gegen den SC Altona (Tabellenplatz 2) punkten. Die Voraussetzungen waren gut, denn wir hatten großartige Verstärkung – Bene war schon seit Freitag im Norden und sollte den Abschluss mit uns feiern können! Und alle (!) sind nach Hamburg gekommen – KSC 1 ist vollständig angetreten.

Die erste Partie stand im Zeichen des Schiedsen, was an und für sich schnell erzählt wäre, aber die Partien zwischen dem schon feststehenden Meister aus Nottensdorf (Platz 1) und dem SC Altona (Platz 2) waren heiß umkämpft. Altona musste beide Spiele gewinnen, um nicht noch vom drittplatzierten NMS eingefangen zu werden. Und in den Courts nebenan konnten die Partien von NMS live beobachtet werden. Würde NMS verlieren, hatte sich der Aufstieg eh erledigt, aber sie gewannen. Altona hatte Druck! Die Spiele an POS 3 und 4 siegte Altona im jeweils 5. Satz. Die Partien an 1 und 2 glatt mit 0:3 – unentschieden! NMS gewann 3:1.

Dann kamen wir! An POS 4 ging dieses Mal Reiner an den Start und pünktlich kamen Rainer und Uwe (aus Berlin am Morgen losgefahren nach Hamburg) dazu. Mannschaft komplett – so toll, dass alle da waren!!! Torsten sollte an Pos 3 an den Start. Es sollte aber nicht Reiners Tag sein. Mit kurzem Ausbäumen im 2. Satz unterlag er dennoch glatt in 0:3 Sätzen (4:11 / 12:14 / 1:11). Torsten hingegen siegte mit Satzverlust 3:1 (11:5 / 11:7 / 7:11 / 11:7). An 2 kam Bene in den Court und überraschte uns alle. Straight gespielt und agil unterwegs stand einem 3:0 Erfolg (11:2 / 11:4 / 11:2) nichts im Weg. Ebenso an 1 bei Ingo. 11:3 / 11:8 und 11:8 siegte er ebenso in den Sätzen und wir holten drei Punkte gegen den Tabellenzweiten Altona. Da NMS zeitgleich schon gespielt und gesiegt hatte, standen schon während der Spiele 2 und 3 einige NMS-ler an den Courts und drückten Kiel die Daumen. SH konnte somit eine Mannschaft auf Tabellenplatz 2 bringen! Und wir? Standen jetzt punktgleich zu den Jungs der Kaifu Lodge, die zu diesem Zeitpunkt „unseren“ Tabellenplatz noch belegen sollten. 😉

In der nächsten Partie und damit auch unserer letzten in der Saison 2024/2025 sollten wir gegen den Meister aus Nottensdorf ran. Dieses Mal startete Hansi an 4. Gegen seinen Gegner gibt es eine Vorgeschichte aus 2019. Damals verlor Hansi im 5. Satz mit 7:11 und Logo, hier war noch eine Rechnung „offen“. Und jeder, der die Beiträge zu dieser Saison hier schon einmal gelesen hat, weiß, dass die ein oder anderen Spieler dazu ein Traumata entwickelt haben. Und Hansi wollte offenbar daran festhalten, denn auch dieses Mal ging es in den 5. Satz. Allerdings sollte sich die Geschichte wiederholen und im Hinblick auf das entwickelte Traumate wohl noch verstärken. Hansi unterlag dieses Mal mit 4:11 und wird sich ein Jahr auf eine mögliche Revanche vorbereiten können. Er selbst sagte auch, dass er noch mal „angreifen“ will. Das Ziel steht, der Plan folgt 😂😂. Torsten ging erneut an Pos 3 ins Rennen und musste kämpfen… Mit 11:4 / 7:11 / 11:8 und 12:10 siegte er überraschend und freute sich über den Ausgleich der Partien zu diesem Zeitpunkt. Sollte noch ein Punkt dazukommen? Ingo unterlag glatt mit 6:11 / 2:11 und 10:12, so dass es auf Bene ankam und alle (!) versammelten sich hinter seinem Court. Nach 9:11 / 11:6 / 11:8 / 5:11 musste auch er in den 5. Satz – Nein!!! 🫣 Wir brauchten noch einen Punkt, nur einen einzigen für den erstrebten Tabellenplatz 6!!! Und Bene änderte die Taktik – spielte er zuvor noch zumeist nach hinten und gegen die Laufrichtung seines Gegners, schlug er jetzt härter und tiefer an die Wand und „lockte“ so seinen Gegner in die Vorlage, da der Ball drohte,  früher zum zweiten Mal auf den Boden zu kommen. Und die Idee ging auf! Mit 11:5 siegte Bene im 5. Satz und sicherte damit seinem KSC nicht nur das Unentschieden und mindestens einen Punkt, sondern es war DER Punkt zu Tabellenplatz 6! Yeah!!!

Wir gratulierten den Nottensdorfer zu zwei Punkten, der Meisterschaft und „verabschiedeten“ sie in die Oberliga. Wir feierten unsere vier Punkte und erneut den Klassenerhalt. Nach einem gemeinsamen Abendessen aller Mannschaften in der Kaifu-Lodge und anschließendem Besuch der Wellness-Oase ging es zurück nach Kiel. Nächste Woche ist Party angesagt beim KSC. Da wird dann wohl der AUFSTEIGER KSC 2 einen ausgeben müssen 😉😇😁. Gratulation an die Zweite!! In der nächsten Saison hat der KSC dann zwei Mannschaften in der Verbandsliga!

An dieser Stelle mal ein Dank an alle „Supporter“ und an meine Mannschaft – geil Teil des Teams und des KSC zu sein!!! Und am Ende hatte Reiner ja auch recht – wir konnten mit zwei Klappen eine Fliegen schnappen (Aufstieg NMS und wir auf Tabellenplatz 6) 🙂

Die wichtigste Nachricht vorweg – der Ligaerhalt ist gesichert!!! Das war das Mindestziel der Saison. Und jetzt können wir sogar entscheidend sein, wer in der nächsten Saison Oberliga spielt… Aber der Reihe nach…

Zu Beginn des Spieltags waren wir als Schiedsrichter gefordert. So hatten wir genügend Zeit, uns schon einmal auf unsere Gegner einzustellen. Die Partie der beiden Mannschaften war ausgeglichen, so dass ein Unentschieden nicht verwunderte. Aber – die hatten genügend Auswechselspieler zur Verfügung – wir waren „nur“ zu Viert angereist.

Hansi und Reiner starteten in die Partie gegen die „Ritter“ von der Kaifu. Und Hansi hatte sogleich eine richtig schwere Partie, eine, die er bravourös löste, denn er spielte Longlines und Stopp-Bälle; nicht die Boast, die sonst seine Spiele charakterisieren. Denkbar knapp verliefen die Ergebnisse in den Sätzen mit 8:11 6:11 11:7 und 9:11 – starke Leistung, aber leider ohne das erforderliche Quäntchen Glück am Ende. Reiner… nun… bekam Support aus Bayern! In einer Nachricht, welche Reiner nach dem ersten Satz vorgelesen bekam, stand: „Reiner, du kannst dich schon mal vorne hineinstellen. Das ist doch der mit den vielen Stoppbällen, oder?“ – wie recht er doch hatte! Angabe von Reiner, Stoppball, wahlweise links oder rechts. Und wo war Reiner? Jepp, zu weit hinten! Und das änderte sich auch nicht, nachdem alle Angaben von Reiner grundsätzlich so von seinem Gegner bespielt wurden. Aber es war ja auch ein Reiner auf dem Court! Mit 11:13 11:8 11:7 3:11 ging es in den 5. Satz, einem Umstand, den wir ja seit Anfang der Saison von ihm kennen. Mit einem 11:4 beendete Reiner den Satz und wir standen vor den Partien an 1 und 2 ausgeglichen da. Torsten gelang aber kein nennenswerter Punkt- und/oder Satzgewinn und musste nach 7:11 9:11 und 7:11 seinem Gegner zum Sieg gratulieren, ebenso wie Ingo, der auch mit 0:3 unterlag (10:12 9:11 9:11). Ohne Punktgewinn, aber dennoch zufrieden konnten wir sein, denn unsere Tabellennachfolger konnten ebenfalls nicht gewinnen und damit verkürzte sich der Abstand zu ihnen nicht. Es blieb bei 11 Punkten Abstand und bei jetzt nur noch max. 9 zu vergebenden Punkten – wir waren -ab sofort- gesichert in der Liga!!!!

In der zweiten Partie sollte Hansi an seine starke Leistung aus der ersten Partie anknüpfen können, aber leider erneut ohne Sieg ausgehen. Mit 11:13 11:8 NULL(!):11 und 6:11 ging er für den Tag leer aus. Reiner indes war an diesem Spieltag Mr. 100% und siegte erneut. Dieses Mal konnte er sich nach vier Sätzen und mit 11:7 13:11 6:11 und 11:8 durchsetzen. Auch Torsten zeigte, dass er mit einer deutlich verbesserten Körpersprache /-spannung mehr Punkte holen kann. Er siegte in vier Sätzen mit 11:13 11:6 11:6 und 11:8 – das Unentschieden und mindestens ein Punkt waren damit sicher. Aber sollte es noch mehr werden? Konnte IngoNein! Deutlich verlor er mit 6:11 5:11 und 5:11 und es gingen keine zwei Punkte auf das Konto der Kieler. Aber immerhin konnten wir den Abstand zum Nächstplatzierten sogar noch auf 12 Zähler erhöhen!

Und jetzt wird es sogar am letzten Spieltag noch einmal richtig spannend! Der KSC kann dem Einfelder TS (NMS) noch zum Aufstieg verhelfen. Da die beiden Erstplatzierten aufsteigen, hat der auf Platz 3 geführte TS Einfeld bei zwei eigenen Siegen noch die Chance dazu. Zeitgleich müsste der Zweitplatzierte SC Altona 3 beide Spiele verlieren. Da die Kieler sowohl gegen die Nr. 1 als auch die Nr.2 spielen muss, müsste Nottensdorf im direkten Duell gegen Altona gewinnen und die Kieler mindestens einen Punkt holen – dann wäre Einfeld gesichert auf Platz 2. Das ist nicht unmöglich, denn der KSC 1 holte in der Hinrunde zwei Punkte.

Diese und weitere Überlegungen wurden in der Abendrunde -erneut bei Ingo- ausgiebig diskutiert. Und das Beste kommt zum Schluss! Wir werden wohl mit ein wenig Glück unseren Bayernpower zum Abschluss in Hamburg begrüßen dürfen. Man kann sich also auf die Party am 29.03.2025 freuen. Kaifu Lodge – wir kommen!!!

… Bier im Kühlschrank von Reiners Camper :-).

Kurzer Rückblick – es war auf der Rückfahrt von Hamburg, als die Frage aufkam, ob er denn auch Bier im Kühlschrank habe. Grundsätzlich ist das Fahrzeug mit allem Komfort und sonstigen Annehmlichkeiten ausgestattet und da sollte doch ein solch fortschrittliches Gefährt, neben der rein theoretischen Möglichkeit der Kühlung auch die tatsächlich Aufgabe übernehmen können, …. aber – es wurde nichts! Nada – Leere – Tristesse zwischen den Kühlrippen. Doch dieses Mal war alles anders und sehr zu Freude eines Einzelnen :-)!

Zuerst einmal das Sportliche – 7 Punkte sollten dieses Mal her. In der Tat nicht zu schaffen, aber dennoch wollten wir das Beste daraus machen und fuhren erneut mit Reiner nach Hamburg. Gegen die Kaifu-Lodge 1 und St. Pauli 2 mussten Punkte her, denn sonst müssten wir die nächsten Spieltage noch gegen den Abstieg kämpfen. Partie 1 und 2 sollten unsere werden und auch der Abend war erneut bestens vorgeplant. Nach einem überragenden Grünkohl von Ingo beim letzten Mal sollte es erneuter ein Abend bei ihm werden – ein Steak sollte den Gewinnern winken. Leider starteten wir beim Warmspielen schon mit einem kleinen, aber folgenreichen Unfall. Ein Boast von Hansi wollte der Physik nicht folgen und ging ihm buchstäblich ins Auge. Zuerst nicht schlimm beurteilt, sollte es aber sogleich im Spiel dazu führen, dass er den ein oder anderen Ball nicht wirklich sehen konnte und ins Leere schlug. Die Folge war ein (zu) schnelles 0:3 (6:11 5:11 8:11) im Spiel an Pos 4. Reiner konnte an Pos 3 nur einen Satz holen und unterlag mit 1:3 (11:5 7:11 10:12 und 9:11). Auch Torsten und Ingo sollten nicht mehr als einen Satz gewinnen und unterlagen mit jeweils 1:3 (Torsten 8:11 11:8 6:11 und 8:11 – Ingo: 11:7 7:11 3:11 und 12:14). Das war erst einmal nix mit den Punkten und sieben sollten es eh nicht mehr werden :-)! Hey, egal – es gab ja noch ein zweites Spiel und da wollten wir alle Punkte!

Erneut startete Hansi und wir müssen unser 5-Satz-Traumata zzgl. „Auge“ ansprechen :-). Zwar sah Hansi wieder Bälle (Hurra!), aber dennoch schlug er so manches Mal ein Luftloch, was letztendlich die Anzahl der Sätze und deren Länge veränderte. Vor Allem den letzten! Mit 11:8 12:14 5:11 11:9 und 12:10 holte er schließlich mit 3:2 das Spiel. 1:0 für den KSC! Reiner konnte in diesem Spiel mal auf den 5. Satz verzichten. Danke, Reiner (dieses Mal aus rein kardiologischer Sicht! :-)) Mit 11:7 6:11 11:8 und 11:9 ging das nächste Spiel an die Kieler und die führten nun mit 2:0. An Pos 2 hatte Torsten den Auftrag auf 3:0 zu erhöhen und konnte dieses Vorhaben mit 11:6 6:11 11:7 und 11:9 umsetzen. STRIKE – da waren die Drei! Ingo hätte es bestimmt ebenfalls vollbracht, musste aber erneut zur 5-Satz-Therapie in den Court. Hier kam das Traumata erneut auf, denn mit 11:8 9:11 12:10 9:11 und 6:11 unterlag er im Fünften. Egal – Drei Punkte für uns und ein 3:1 für die Tabelle!!!

Und auf der Rückfahrt dann das! Keiner konnte, wollte oder durfte das gute Gekühlte genießen – na ja, einen gab es ja doch noch :-). Und das Beste – es gab für alle ein großes megatolles Stück Gegrilltes vom Feinsten. Ingo – allergrößtes Chapeau an dieser Stelle!!!

Der kommende Spieltag steht im Zeichen des Ligaerhalts. Derzeit beträgt der Abstand 11 Punkte zum nächsten und es werden 12 Punkte noch insgesamt vergeben. Holen die Kieler zwei Punkte, ist die nächste Saison in der Verbandsliga sicher. Das ist insofern wichtig, als dass wir auf dem letzten Spieltag gegen die derzeit beiden Erstplatzierten spielen. Auf Platz 2 könnte sich noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg entwickeln. Hoffen wir da mal auf viel Unterstützung von unserer Nr. 1 und Bayernpower!!! Die Saison bleibt spannend!

Es war ein rein schleswig-holsteinischer Spieltag. Gegen Neumünster und Bargteheide sollten Punkte her, denn wir befinden uns schon inmitten der Rückrunde und es gilt die Liga zu halten. Erneut waren Reiner, Ingo, Hansi und Torsten unterwegs und starteten mit voller Vorfreude auf den Abend etwas früher als normal. Torsten hatte noch etwas in Meddewade zu erledigen, weshalb alle erstmals überhaupt von diesem Ort erfuhren. Anschließend ging es weiter zum „Klassentreffen“.

Wir starteten mit Schiedsen und waren somit in der Lage, erst einmal die anderen Spiele zu schauen – in einer doch eher…kühlen Halle. Aber kurz darauf ging es für uns los – Hansi an 4 eröffnete den Spieltag für uns und war nicht wirklich im Spiel. Er war auch sichtlich unzufrieden mit der Punktausbeute von 7/11 8/11 6/11, denn er traf einfach nicht. „Hätte auch mit nem Schläger ohne Saiten spielen können. Habe eh nur mit dem Rahmen getroffen.“ – Jepp! Kommen wir zum Therapiebedürftigen… Habe wir vor Wochen noch von einem gewissen 5-Satz-Syndrom gesprochen, so war es auch an diesem Tag so. 7/11 6/11 11/8 und 11/7 führten erneut in den fünften Satz. Und…? Schon wieder war es knapp und leider auch wieder nicht erfolgreich. Mit 9/11 unterlag Reiner und wir lagen mit 0:2 zurück. Auch Torsten an Pos 2 drehte die Partie nicht mehr, obwohl deutlich „Luft nach oben“ in seinem Spiel war. Über das 9/11 9/11 13/11 und 9/11 ärgerte er sich. Hätte in der Summe aber wenig gebracht – an Pos 1 spielte Ingo chancenlos und unterlag mit 6/11 2/11 und 1/11. Endergebnis: 0:4 gegen NMS und null Punkte Ausbeute. Na ja, da war ja noch mehr drin.

Gegen Bargteheide mussten wir jetzt punkten! Hansi startete und was sollte wieder passieren? Stichwort: Syndrom! Jepp – 5-Satz-Spiel! Na ja, es ging nach 10/12 11/13 und damit zwei Mal in der Verlängerung mit 11/8 und 11/5 in den letzten Satz – dieses Mal für uns und mit 11/4 hatte Hansi ein 0:2 gedreht. Und wie schlug sich Reiner im zweiten Spiel? Super! Er war wesentlich jünger als sein Gegner, der mit 78 Jahren eine tolle Partie spielte!!! Respekt! Reiner sorgte mit 11/9 11/2 und 11/9  für eine angenehme Spielatmosphäre. Jetzt lagen wir 2:0 vorne und wollten auf jeden Fall den Dreier! Torsten gewann mit 11/9 11/7 und 11/9 und das Ziel war perfekt. Ingo hingegen unterlag leider erneut (9/11 11/9 3/11 6/11). Ergebnis: Mit 3:1 die Vorgabe von 3 Punkten erfüllt.

Und dann wollten wir auch los! Wir hatten Großartiges vor, denn es sollte zum Grünkohlessen zu Ingo gehen. Lange mal als Steckrüben-Essen geplant, wurde in der letzten Woche der Termin „klar“ gemacht und es war …. MEGALECKER! Bei einem leckeren Bier mit Kamin und Grünkohl ließen wir den Spieltag ausklingen. Was für ein Tag! Und einen haben wir nicht vergessen – im Gegenteil. Mit einer Videobotschaft und den drei Punkten im Gepäck haben wir Wolfgang zum Geburtstag gratulieren können. Übrigens gab es dort auch Grünkohl! 😉

Der nächste Spieltag ist bereits in zwei Wochen!

Es war der letzte Spieltag vor Weihnachten, den wir in Hamburg bestreiten sollten. Nachdem wir beim letzten Spieltag schon Punkte holten, war heute „eigentlich“ nichts zu erwarten. Unsere Gegner sollten SC Altona sein, die Tabellenplatz 2 belegen und der Spitzenreiter Nottensdorf. Zudem musste unsere Aufstellung auch wieder überplant werden – Basti konnte nicht, Ingo krank, Bene nicht abkömmlich und Uwe fällt auch erst einmal für uns aus… Das sollte ja was werden. Gut gelaunt starteten Reiner, Rainer, Hansi und Torsten vom Treffpunkt in Kiel.

Die Partien 1 und 2 sollten unsere sein, was hinsichtlich des Warmspielens ja eigentlich gut ist. Bei Rainer klappte das sehr gut, denn er nutzte die Zeit im Nachbarcourt für „sein erstes Mal“ (…wieder mal nen Schläger in der Hand zu haben) nach über 6 Monaten Abstinenz vom Squashcourt. In der Partie konnte er mit 11:7 11:7 und 13:11 sogleich überzeugen und hatte die ganze Zeit das Spiel im Griff. Er verzichtete auf Angriffsbälle, spielte Longline-Bälle und beschäftigte seinen Gegner ordentlich, der letztendlich zu Fehlern getrieben wurde. Chapeau! Gegen Altona sogleich mal mit nem Sieg! Bei Hansi war es genauso – nur leider komplett anders herum. 3:11 4:11 und 8:11 waren die Ergebnisse. Ausgleich in den Partien. An Pos 2 spielte Reiner, der sich offenkundig den 5-Satz-Spielen verschrieben hat. Da sollte dieser Spieltag keine Ausnahme machen. Vor Beginn des 5. Satzes (nach 11:9 9:11 5:11 11:8) gab es shake-hands (ihr erinnert euch? Eine Geste, die in Australien als gegenseitige Wertschätzung des Gegners für ein tolles Spiel -bis dahin- gilt). Parallel dazu spielte Torsten an Pos. 1, der mit 11:6 11:8 9:11 und 11:5 einen entscheidenden Schritt für Punkte machen konnte. Blieb nur die Frage, wie viele es denn werden? Drei, wenn Reiner den 5. Satz gewinnt oder „nur“ zwei, wenn er verliert. Es wurde erneut dramatisch, denn Reiner unterlag, nach häufigem Hin und Her auf der Gewinnerstraße, dann doch mit 9:11. Damit waren zwei -nicht eingeplante- Punkte aber schon mal auf unserem Konto!!! So konnte es weitergehen, oder?

Gegen Nottensdorf war klar, dass wir noch einmal eine Schippe auflegen mussten, um Punkte zu holen und nur Rainer (13:11 6:11 4:11 8:11) konnte etwas dazu beitragen – er war derjenige, der den einzigen Satzgewinn in dieser Partie für sich verbuchen konnte. Alle anderen unterlagen jeweils mit 0:3 Sätzen – Hansi (9:11 3:11 8:11), Reiner (10:12 5:11 10:12) und Torsten (4:11 2:11 3:11). Die Partien waren so „spannend“, dass der Hund vor dem Court einschlief… 🙂

Egal – zwei Punkte sind doppelt so viele wie einer und mehr als nichts (Hansi zeigt das ja im Bild schon an! :-)) Lief somit gut. Gar nicht mal so schlecht, könnte man meinen oder auch: Super – zwei nicht eingeplante Punkte geholt. Die nachfolgenden Gespräche der Kategorie „Was wäre, wenn…“ oder „Hätte… (hätte Fahrradkette) brachten das Ergebnis, dass die Mannschaft gut aufgestellt war. Und das kann man sogar noch mit der Info toppen, dass Uwe -ohne Spielanteil- extra nach Hamburg gefahren ist, um seine Leute beim Spielen zu sehen und zu unterstützen. Mehr kann man sich nicht wünschen… und da wir ja Weihnachtszeit haben, darf man solche Wünsche sogar wiederholen!!! Möge diese Mannschaft noch sehr lange zusammenbleiben und Spaß beim Spielen haben – tolle Truppe. Ein Dank geht im Kreis!!!

In diesem Sinne wünschen wir -von der Ersten- allen Leserinnen und Lesern eine schöne Vorweihnachtszeit und Frohes Weihnachtsfest mit vielen Wünschen, die in Erfüllung gehen mögen. Bleibt gesund und munter – wir freuen uns auf ein Wiedersehen zur Rückrunde!!!!

Für alle Terminplaner: der nächste Spieltag ist am 18. Januar 2025, um 14.00 Uhr, in Bargterheide. Wer kommt mit? Spielt? …zum Essen? 🙂

Manche Dinge scheinen komplizierter zu sein als Raketentechnologie. Ein Bespiel? „Wer spielt am Samstag und kommt mit zum Essen?“ – Eine einfache Frage und gefühlt 50 Nachrichten später, wurde tatsächlich nach dem Spielort gefragt. Und eine Beantwortung der Frage zum Essen war zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Ferne gerückt. Na, das konnte ja was werden…

Ingo, Torsten, Reiner und Hansi fanden sich allerdings zusammen und fuhren zum Nachspieltag nach Hamburg. Im Sportwerk trafen wir auf die St. Paulianer und die Kaifu Lodge 1, die unsere Gegner in der Partie 2 und 3 sein sollten. Die Stimmung war gut und alle meinten immer irgendwie, dass man ja nichts voneinander erwarten solle. Wenig Training, BMI nicht gut usw….. Die Stimmung war so gut, dass Torsten nach 20 min postete: „Läuft genial gerade! 20 min im Spieltag und noch keinen verlorenen Ball! 👍👍👍“ – kein Wunder – wir mussten ja zu Beginn schiedsen 😂😂😂.

Und dann ging es auch für uns los. Hansi an Pos 4 startete an Pos 4 eher verhalten und ging direkt in Rückstand. Reiner an 3 kam da besser „ums Eck“. Mit 3:0 gewann Reiner (11:6 / 11:7 / 11:8), Hansi legte nach Fehlstart deutlich zu und holte sogar einen Satz mit Null (Höchststrafe! 5:11 / 11:8 / 11:0 / 11:4). So gingen wir fix mit 2:0 in Führung. Torsten an Pos 2 wollte dem Team nicht nachstehen und gewann ebenfalls mit 3:0 (11:4 / 11:7 / 11:7), Sieg eingefahren, da wir schon mit deutlich 3:0 führten. Leider unterlag Ingo deutlich mit 0:3 (6:11 / 8:11 / 11:13), was der Stimmung keinen Abbruch tat. Der letzte Satz von Ingo war ein Zeichen. Warum? Die darauf folgende Partie sollte genial werden. Spannung pur!!!

An Pos 4 startete Hansi zeitgleich mit Reiner an Pos 3 – beide Spiele waren mega-spannend, denn tolle Ballwechsel waren ebenso vertreten, wie … na… die anderen, halt. Hansi ging wohl erst einmal in sich, denn Satz 1 ging fix mit 2:11 verloren. Dann fand er auch wieder heraus und glich mit 11:9 zum 1:1 aus. 4:11 und 11:7 endeten die nächsten Sätze, also sollte der 5. Satz die Entscheidung bringen. Reiner unterlag in den ersten beiden Sätzen mit 6:11 und 9:11, so dass es nicht gut für uns aussah. Aber wir entwickeln ja eine gewisse Empathie zu 5-Satz-Spielen… 🫣 Mit 11:6 und 13:11 gelang Reiner die Wende, glich aus und wurde von seinem Gegner gleich zu Beginn des 5. Satz überrascht. Shake-hands zu Beginn? War das ein psychologisches Kalkül? Sollte Reiner eine Aufgabe der Partie mitgeteilt werden? Nö, mitnichten – eine Geste aus Australien, die gerne auch bei uns einziehen könnte. Denn nach vier Sätzen beglückwünscht man sich zu Beginn des 5. Satzes gegenseitig zum ausgeglichenen Spiel und wünscht Erfolg. 🍀 Toll, oder?

Zurück zu Hansi und einem Spielstand von 10:10 – und Hansi lief viel! Sehr viel, jeder Ball wurde gespielt und es waren zudem noch lange Ballwechsel. Erst bei 12:14 gab es eine Entscheidung, die leider gegen uns ausfiel. Mega Leistung. Ebenso bei Reiner, der es vermochte, sogar bei 14:14 eine Angabe „tief“ zu setzen! Entsetzen bei seinen Mitspielern! Nicht bei DEM Spielstand. Aber sein Gegner zog bei eigenem Matchball „gleich“ – auch er setze seine Angabe tief. Mehr Spannung geht nicht!!! Irre… Eine herausragende, harmonisch geführte, spannende Partie endete erst mit 15:17. Mist, waren wir jetzt 0:2 hinten. Torsten und Ingo begannen ihre Spiele ebenfalls zeitgleich und sehr unterschiedlich. Ingo siegte deutlich und schnell mit 11:7 / 11:3 / 11:6, so dass die Partie insgesamt bei 1:2 lag. Als Torsten nach den ersten beiden verlorenen Sätzen (8:11 / 7:11) aus dem Court kam, schaute Ingo schon zu, während Reiner versuchte, Torsten zu coachen. „Du musst jetzt nur die nächsten drei Sätze gewinnen, dann haben wir ein gewonnenes Unentschieden!“ – Torsten‘s Gesichtsausdruck muss köstlich gewesen sein, denn nichts (Leute, gar nichts!!! 0:2!) deutete darauf hin, dass es auch nur im Ansatz klappen könnte. Zu stark war die Partie seines Gegners im ersten Spiel, wo hochklassische Ballwechsel stattgefunden hatten. Aber Torsten sollte gelingen, was sich nicht angedeutet hatte. Mit 11:7 / 11:8 und 11/5 war die Überraschung perfekt und der Jubel groß. Alle hatten ein sehr breites Grinsen auf dem Gesicht.

Mit der Ausbeute von 5 Punkten schmeckte das spontan auf der Hinfahrt gebuchte Essen beim Italiener doppelt gut.  Vielleicht sollten wir es doch mal mit Raketentechnologie versuchen – mit Umfragen über soziale Medien sind wir nicht annähernd so gut!

Auch konnten wir nicht klären, wie man dieser Bitte korrekt nachkommen soll – aufgenommen am 30.11.2024 im Toilettenvorraum der Männer – eigentlich ist es doch so, dass das Toilettenpapier nach ….

 

Nächster Spieltag ist am 14.12.2024 gegen die beiden aktuellen Spitzenreiter.