KSC3 – Tabellenplatz 2 und 7 trennen nur 3 Punkte

(br) Schaut man auf die aktuelle Tabelle der Schleswig-Holstein Landesliga, so ist die dritte Mannschaft des Kieler SC auf dem 7. Tabellenplatz zu finden. Bei genauerer Betrachtung wird aber klar, den zweiten und siebten Platz trennen nur 3 Punkte. Die Liga ist also ausgeglichen stark und uns erwartet eine sicherlich noch sehr spannende Saison.

Die verlorenen Tabellenplätze lassen sich mit unserer Leistung am Wochenende schnell erklären. Bei unserem ersten Gegner, dem Bargteheider SC 2, konnten wir ein gewonnenes Unentschieden verbuchen. Rainer und Wolfgang machten ihre Sache klasse und gewannen die Spiele mit 3:1 bzw. 3:0. Hansi hatte gegen eine starke Nummer 1 der Bargteheider einen schweren Stand und verlor letztendlich 0:3. Auch ich konnte leider nicht die nötige Nervenstärke halten, um den Sack zuzumachen, und verlor mein Spiel 2:3. Dennoch, mit den beiden Punkten sind wir zufrieden. Eine tolle Mannschaftsleistung.

Das zweite Spiel gegen Kaifu Ritter 4 fiel leider deutlicher aus. Kaifu war bärenstark und haben schließlich sicher alle Spiele gewonnen. Rainer hatte in dieser Partie ganz klar zwei Gegner, die Nummer 4 der Ritter und den Schiedsrichter, dessen Leistung mindestens schwach war. Letzterer konnte Rainer leider nicht vor der grenzwertigen Spielweise des Gegners schützen und belohnte Rainers gutmütige Fairness nicht. Unter dem Strich geht das 1:3 aus Rainers Sicht zwar in Ordnung, wird aber mit Sicherheit in der Rückrunde spannender. Wolfgang war im Spiel 3 gewohnt stark und lieferte eine super Partie ab, musste sich dennoch 0:3 geschlagen geben. Sowohl Hansi als auch ich waren kurz gesagt einfach chancenlos und müssen uns für das Rückspiel ordentlich strecken, um besser abzuschneiden. Beide Spiele gingen 0:3 verloren. Aber so soll es ja auch sein. Wir merken aber, die Liga hat ein super Niveau und wir werden daran wachsen können und müssen.

Wir sind trotz der durchschnittlichen Leistung zufrieden und hatten einen super Tag mit Sport, Bier und Steak. Alle sind gesund geblieben und das ist in unserer derzeitigen Situation das Wichtigste. Besonderen Dank bekommt Uwe, der das Team spitze unterstützt hat und auf Grund eines Missverständnisses leider kein Spiel machen konnte. Aber Kopf hoch, vielleicht sollte es so sein und deine Muskulatur hat nun die notwendige Regenerationszeit bekommen.

Die Mannschaft freut sich auf die kommenden Spiele, denn die Hoffnung wächst, dass bald unser Torsten wieder mit von der Partie sein kann. Wir drücken die Daumen. Es geht bergauf im Lazarett der 3. Mannschaft!

Erneut gute Punkteausbeute für die 3. Mannschaft

(tr) Beim ersten Auswärtsspiel der 3. Mannschaft gegen die Gastgeber vom SC Nottensdorf und Venice Crossline holten die Mannen von Bene erneut eine hohe Punkteausbeute und können sehr zufrieden das Wochenende genießen!

In der ersten Partie startete Uwe gegen Michael Kaiser gleich mit einem 5-Satz-Krimi, den er mit 11:3 für sich entscheiden konnte. Das wollte Rainer nun direkter „regeln“ und tat das auch – mit 11:8 11:6 und 11:8 reichten 3 Sätze für den Sieg. Hieran konnte Wolfgang nicht anknüpfen. Nach dem Sieg des ersten Satzes unterlag er die folgenden und musste seine Partie mit 1:3 abgeben. Aber es kam ja noch Hansi … Leider war hier schon die Punkteausbeute gering, dass selbst in der Addition der Punkte es nicht einmal für einen Satz reichte. Schade, aber immerhin ein Unentschieden, wenn auch ein verlorenes….

In der zweiten Partie gegen Venice Crossline traf Uwe auf Rosemarie Bünz und Rainer auf Carsten Ott. Beide siegten „glatt“ mit 3:0 Sätzen, so dass es erneut an Wolfgang und Hansi lag, einen Sieg zu sichern. Dieses gelang in Folge, denn Wolfgang siegte trotz zweifacher „Verlängerung“ mit 3:1 in Sätzen! „Ich bin noch nicht fertig!“, muss Hansi gesagt haben. Er wollte und bekam 5 Sätze, wobei der letzte leider an seinen Gegner Hartmut Ehrk ging. Mit 4:11 verlor Hansi diesen – aber die Punkteverteilung war eh schon geklärt!

Mit 4 Punkten kommen die Mannen um Bene zurück  nach Kiel und haben sich einen fetten Muskelkater und ein tolles Wochenende verdient! Klasse Jungs – das sichert uns einen Platz im oberen Bereich der Tabelle!

Und – zwei Spieler werden ja erst noch fit! Das kann eine sehr spannende Rückrunde geben, wenn es „um die Wurst geht!“.

Uwe berichtet vom Ligaspieltag der 3. Mannschaft

(ul) Der erste Spieltag in der Landesliga fand in Hamburg Öjendorf statt, weit weg von den heimatlichen Courts, in denen unsere anderen drei Teams zur selben Zeit toben durften. Als Aufsteiger aus der Bezirksliga mussten wir uns zunächst in Zurückhaltung üben, so dass Mannschaftsführer Bene per whatsapp die bescheidene Parole ausgab: „Haut sie einfach weg. Ganz normal einfach weghauen. Wie die Biere gestern Abend.“ Leider konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten; zum Glück sind wir aber leistungsmäßig recht homogen, so dass wir dennoch relativ entspannt mit Hansi und seinem Audi-Turbo über die Autobahn Richtung Süden flogen. Relativ entspannt, wie gesagt. Audi Turbo, wie gesagt. Torsten hatte seinen Archillessehnen-Abriss aus der Bezirksliga-Runde noch nicht ganz auskuriert und Bene, unser Mannschaftsvorstand, hatte die Fasern seiner Wadenmuskeln in der letzten Woche noch auf eine Zerreißprobe gestellt, und das hatte dann auch ganz gut geklappt. Gute Besserung noch mal, wir hoffen, dass du dann spätestens im übernächsten Spiel wieder dabei sein kannst.

Das Auftaktmatch gegen Hansesquash 3 gelang glänzend, die Einzelmatches wurden von allen Kielern mehr oder weniger souverän gewonnen. Hansi konnte Jan-Thorsten Soltwedel zeigen, was ein richtig krummer Ball ist und Wolfgang seinem Gegner Nisan Altigan, wie viel Zähigkeit und Kampfgeist ein gesetzter Herr im besten Alter im Squashcourt aufbringen kann, nachdem er bereits mit 1:2 in Sätzen zurückliegt. Rainer zerlegte Michel Heyn souverän, geradezu Gentleman-like in die Einzelteile und Uwe ging bleich vor Angst in die Spielstätte, als mit Claudia Ohde eine ehemalige Damen-Regionalliga-Spielerin im Court erschien. Glücklicherweise erwies sie sich als nicht ganz so stark wie unsere Britta und so konnte er die Dame mit 3:2 in die Pause schicken und wieder an Farbe gewinnen.

Über das zweite Spiel hätte ich gern Vergleichbares geschrieben. Leider hatte unser Gegner, der ST Öjendorf 1, etwas dagegen einzuwenden und leider auch die spielerischen Mittel dazu. Uwe konnte nach einem 4:10 Rückstand im zweiten Satz zwar gegen Andreas Baltin zunächst noch zum 1:1 in Sätzen ausgleichen und die Chance zum 2:2 in Sätzen wäre ebenfalls vorhanden gewesen. Dann hielt er aber beim Spielstand von 9:9 bei einer Behinderung nur den Schläger deutlich in der Ausholbewegung nach oben und ließ den Ball durch, aber ohne für die gnadenlose Schiedsrichterin deutlich sichtbar ein „L“ anzuzeigen. Daraufhin bekam der Dussel keinen „Ball an“ zum Satzball, sondern sein Gegner den Punkt zum Matchball, so dass das Spiel dann weg war. Die Spiele von Rainer gegen Norbert Schuhmacher und von Hansi gegen Angstgegner Markus Gerdes gingen recht klar den Weg des Irdischen, aber der starke Wolfgang hatte gegen den ebenfalls starken Uwe Pelka durchaus die gute Chance, zumindest ein Spiel zu gewinnen. Wolfgang war schnell und geschmeidig im Court unterwegs und holte mehr Bälle aus den Ecken, als eigentlich erlaubt ist. Aber um seinen Gegner im Spiel und bei Laune zu halten, streute er zum Ausgleich immer wieder mal einen „Freundschaftsball“ ein, den sein Kontrahent dann strahlend vor Glück annahm und ihm das Spiel dann schließlich abnahm. Zusammenfassend kann man den Spieltag so umschreiben: Im ersten Spiel haben wir unseren Gegnern gezeigt, was wir schon können und im zweiten Spiel haben unsere Gegner uns dann gezeigt, was wir noch nicht können.

Mit dem Resultat sind wir im Großen und Ganzen aber zufrieden, zumal wir mit den Öjendorfern, die als Drittletzter aus der Verbandsliga abgestiegen waren, zumindest auf dem Papier die stärkste Mannschaft der Liga vor uns hatten. Ein Unentschieden auf heimischen Platz im Rückspiel liegt nicht außerhalb unserer Möglichkeiten.

Erster Spieltag und gleich nach Öjendorf

Erster Ligaspieltag – ohne Mannschaftskapitän Bene nach Öjendorf

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Mannen um Mannschaftskapitän Bene in die Saison gestartet. Krankheitsbedingt musste die „Führung“ absagen.

In der ersten Partie ging es gegen Hanse Squash HH. Gestartet wurde mit Uwe an Pos. 4, der es mit Claudia Ohde zu tun bekam und gleich die gesamte Distanz über 5 Sätze ging. Mit 11-7 7-11 11-4 7-11 und 11-4 holte er das erste Match für Kiel. Ihm folgte Rainer gegen Michael Schade. Auch hier sollte es nicht „nur“ über 3 Sätze gehen. Am Ende „reichten“ vier und mit 12-10 11-4 9-11 und 11-9 wurde eine Niederlage zum Auftakt schon mal verhindert. Aber es sollten noch zwei weitere Spieler kommen, die den Sieg für Kiel holen sollten! Wolfgang traf auf Nisan Atilgan und tat es Uwe gleich – es mussten fünf Sätze zur Entscheidung her und die fiel zugunsten der Kieler aus. Mit 9-11 11-7 10-12 11-0 (wo war der Gegner?) und 11-7 war es Wolfgang, der die drei Punkte für Kiel sicherte! Hansi benötigte in seiner Partie gegen Torsten Soltwedel „nur“ vier Sätze und siegte mit 12-10 4-11 11-7 14-12 in einer anstrengenden ersten Begegnung gegen den Hanse Squash-Club aus Hamburg. 3 Punkte im Sack!!!

Die zweite Partie sollte gegen den Gastgeber aus Öjendorf sein. Erneut war es Uwe vorbehalten, die Siegesstraße auszulegen. Hier reichten seinem Gegner Andreas Baltin allerdings vier Sätze und mit 10-12 12-10 6-11 und 9-11 ging das erste Teilstück an die Öjendorfer. Rainer folgte gegen Norbert Schumacher, der in drei Sätzen mit 2-11 7-11 und 9-11 souverän die Partie aus unserer Sicht in die „falsche“ Richtung steuerte. Wolfgang, als Kämpfer und Läufer bekannt, stemmte sich gegen Uwe Pelka und holte mit 14-12 zwar den ersten Satz. Aber am Ende sollte es mit den weiteren Sätzen nicht mehr für die Kieler reichen. Mit 3-11 5-11 und 11-13 holte Uwe Pelka den Sieg für die Öjendorfer – Punkte waren somit für die Kieler nicht mehr möglich. Hansi konnte dann auch keine Schönheitskorrektur mehr bewirken. Er unterlag mit 9-11 3-11 und 6-11 gegen Markus Gerdes – O Punkte für Kiel in der Partie.

Am Ende des ersten Spieltages stehen somit ein Sieg und eine Niederlage zu Buche, was in Anbetracht der personellen Ausfälle der Mannschaft ein sehr gutes Ergebnis ist. Wenn dann in Kürze Bene wieder fit ist und später Torsten auch noch dazu kommt, sollte hier in der Rückrunde noch etwas „mehr“ möglich sein.

Bilder von der Partie werden vielleicht noch folgen 🙂 Mal schauen!

Bene und die 3. Mannschaft

Moin Benedikt. Holstein Kiel ist Aufsteiger und steht aktuell in der Tabelle an Platz 1. Du bist mit deiner Mannschaft in der letzten Saison souverän und ohne Niederlage aufgestiegen. Hast du ähnliches mit deiner Mannschaft vor und gleich wieder an der Tabellenspitze stehen?

Moin zusammen,
ja, die Parallele zu den Störchen ist ein lustiger Zufall. Sicherlich durchlebt Holstein Kiel gerade eine phantastische Phase und man möchte am liebsten auf der selben Euphoriewelle ins Ziel gleiten. Allerdings müssen wir aufpassen. Die Stimmung bei uns im Team ist spitze, doch von unseren Erfolgen im letzten Jahr können wir uns in dieser Saison nichts mehr kaufen. Als Aufsteiger müssen wir bescheiden und konzentriert in unsere Spiele gehen. Ich denke, da liegt in dieser Saison der Schlüssel zum Erfolg. Denken wir von Spiel zu Spiel, sind fokussiert und nehmen die Sache ernst, so sind wir nach unserer starken Vorbereitung nur schwer zu schlagen. Der Tabellenplatz ergibt sich dann automatisch.

Wie sah deine persönliche Vorbereitung aus? Man berichtet, dass ihr an allen Positionen verstärkt seid und euch insgesamt als Mannschaft verbessert habt. Wo siehst du eure Stärken? Bislang gab es ja noch keine spielerischen Konfliktsituationen…

Das Geheimnis meiner Vorbereitung ist eigentlich, dass ich die Saison erst gar nicht richtig beende. Ich versuche möglichst konstant meine Trainingseinheiten einzuhalten. Wichtig hier ist, dass sich keine „Betriebsblindheit“ einstellt. Aus diesem Grund habe ich dieses Jahr ein paar Mal mit einem „echten“ Squashtrainer an meinen Defiziten gearbeitet. Sehr, sehr interessant.

Wie du schon erwähnt hast, haben wir uns „insgesamt als Mannschaft verbessert“. Tatsächlich steht bei uns die Mannschaft im Vordergrund. Die Entwicklung seit der letzten Saison ist wirklich schön mit anzuschauen. Unser Team hat erst letztes Jahr zusammengefunden. Sicherlich wusste der ein oder andere nicht was auf ihn zukommt und so ging man zurückhaltend in das Abenteuer „KSC 3“. Aber mit dem Erfolg und den Ausflügen in fremde Reviere ist ein richtiges Team entstanden, das jeder einzelne sehr ernst nimmt und für das jedes Mitglied auch nötige Opfer bringt. Meiner Meinung nach ist das in der heutigen Zeit der entscheidende Faktor für eine gesunde Mannschaft und der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn du mich nach unseren Stärken fragst, so ist das tatsächlich nur schwer zu beantworten. Wir haben keinen Nick Matthew in unseren Reihen, dafür ist unser Team aber sehr ausgeglichen in seiner Spielstärke. Jeder kann jeden schlagen und es ist ziemlich egal, wer auf welcher Position spielt. Ich denke, das ist eine unserer Stärken. Eine andere, nicht weniger wichtige ist die Erfahrung. Besonders für mich als Mannschaftsführer ist es unglaublich beruhigend, einen Torsten Riegler oder Wolfgang Müller in den Reihen zu haben, die die unterschiedlichsten Situationen handeln können. Da sind wir anderen Teams vielleicht tatsächlich überlegen.
Darum sind wir auch schon heiß auf den ersten Spieltag. Endlich sehen wir wo wir stehen!

Welcher Spieltag ist dein persönlicher Favorit? Gibt es da einen besonderen?

Oh ja, den gibt es. Unser Heimspiel am 4. Spieltag ist etwas Besonderes. Es ist ein tolles Gefühl wenn man von vielen bekannten Gesichtern angefeuert wird. Da holt man schon ein paar Körnchen mehr aus sich heraus. Dazu kommt natürlich, dass es für uns Spieler auch erheblich stressfreier ist, denn die lange An- bzw. Abreise entfällt und es bleibt mehr Zeit für die „3. Halbzeit“!

Was passiert, wenn du mit deiner Mannschaft zum Ende der Saison wieder auf Platz 1 oder 2 stehst?

Viele Fußballtrainer würden jetzt wahrscheinlich sagen, das ist noch zu weit weg, wir denken nur ans nächste Spiel usw. Ich stelle mir das aber gerne vor. Sollten wir zum Saisonende tatsächlich so weit oben stehen, so würde das bedeuten, dass wir eine hervorragende Saison mit hoffentlich wenig Verletzten erlebt haben. Die Stimmung wird super sein und wir werden alles geben um in der Aufstiegsrunde erfolgreich zu sein. Der Aufstieg selber ist und das meine ich ganz ehrlich, nur unser Lohn, aber nicht unser Ziel. Unser Ziel ist es, uns zu messen, an unsere Grenzen zu gehen und möglichst viele Punkte zu holen. Steigen wir nicht auf, so haben wir unsere Spielklasse gefunden und unser Level erreicht, das nötig ist, um Bock auf Squash zu haben. Steigen wir aber auf, so wissen wir, wir sind noch nicht am Ende. Dann lassen wir uns alle überraschen, wo die Reise hingeht. In jedem Fall, egal wo wir nach der Saison stehen, hoffe ich, dass wir als Team und als Freunde noch viele Saisons zusammen Gas geben.

5 Stunden Auto = 4 Punkte

Pünktlich um viertel nach zwölf ging es los Richtung Hamburg. Hoch motiviert nach dem Erfolg der vergangenen Woche (der KSC 3 wurde Sieger im B1-Feld des Hamburger Mannschaftsturnieres) folgte bald Ernüchterung aufgrund eines „kleinen“ Staus Höhe Kaltenkirchen. Dieser Stau entpuppte sich als sehr hartnäckiger Stop&Go und so wurde nach diversen Minuten vergeblichen Wartens sich dazu entschieden, die nächste Abfahrt in Kaltenkirchen zu nehmen und das schnelle Squashglück via Dorfhopping zu finden. Doch dieser vermeindlich schlaue Weg war der offensichtlichste den sich auch viele andere gedacht hatten. Völlig entnervt konnte schließlich um 15.00 das erste reguläre KSC Spiel nach langer Fahrt begonnen werden. Vielen Dank an dieser Stelle an die anderen Mannschaften, die hier mit Verständnis reagiert haben und sich selbst geschiedst haben. Die Autofahrt hatte bei Hansi Spuren hinterlassen und so fand das gewohnt „präzise“ Boast-Gewitter nicht statt. Ein starkes Spiel zeigten Britta sowie auch Basti, der einem stark aufspielenden Jörn Kontra geben musste. Etwas unschön waren die andauernden Spielverzögerungen seines Gegners. Britta zeigte keine Nerven und spielte riguros die schwächere Rückhandseite ihres Gegners aus. Auch Milan lies nach einem schwachen zweiten Satz nichts mehr anbrennen. Die ersten drei Punkte waren somit sicher.
Das zweite Spiel ging, ähnlich dem ersten, zunächst in die falsche Richtung. Hansi fand nicht ins Spiel und gab es satzlos ab Auch Britta konnte gegen einen (sehr unfair) aufspielenden Jens leider nur einen Satz gewinnen. Das spannendste Spiel des Abends kam dann bei Oliver und Basti. Das Spiel war sehr ausgeglichen, druckvoll, fair und vor allen Dingen spannend. Besonders dieser „Druck“ war spielentscheidend, da Oliver ohne diesen sein Händchen ausspielen konnte und Basti ein ums andere Mal in Bedrängnis brachte. Statt den Druck aus dem Spiel zu nehmen hat Basti ebenso „raufgekloppt“ und Oliver somit letztlich das Spiel abgenommen. Das Ergebnis spiegelt den Verlauf wieder (7:11 11:5 7:11 11:7 9:11). Da Milan gleichzeit spielte war das Gesamtergebnis bis zu zur Hälfte des Spiels noch offen. Nach Bastis Sieg war aufgrund des Satzverhältnisses leider nur noch ein verlorenes Unentschieden möglich. Für diesen Punkt war Milan zuständig, der gegen Leif, wiederum nach einem schwächeren zweiten Satz, das Spiel nicht mehr aus der Hand gab.
Die Rückfahrt stellte sich ähnlich der Hinreise als „Negativ-Vergnügen“ dar. Kaum auf der Auffahrt Stellingen schon wieder Stau und Rücklichter soweit das Auge reicht. Laut Radio war dieser „grad am Auflösen“. Am Ende hat die Rückfahrt nochmal über zwei Stunden gedauert…

KSC 3 verbleibt bis zum nächsten Spieltag mit 7 Punkten auf Platz vier der Tabelle. Der nächste Spieltag findet am 29.11. in Kiel statt.

Rückblick zum 1. Spieltag

Am vergangenen Samstag  fand in Kiel der erste Spieltag der Verbands- und Oberliga statt.

Drei Kieler Mannschaften mussten sich gegen zwei „Neumünsteraner“ und eine „Bargteheide“ durchsetzten.

KSC 3 konnte sich drei Punkte sichern, wobei noch sicher mehr drin gewesen wäre. Gesundheitlich Beschwerden sowie geistige Ausfälle verhinderten dies jedoch. Das interne Duell gegen die zweite Mannschaft konnte jedoch gewonnen werden. Letztere konnte an diesem Spieltag leider nur ein verlorenes unentschieden zusammenspielen. Gewinner des Spieltages war somit der Bargteheider SC. Glückwunsch dazu!

In der Oberliga musste der KSC 1 gegen stark besetzte Schwalestädter antreten, die mit Kai Rixen und Christoph Schmadtke einen ehemaligen sowie aktuellen Bundesligaspieler an den Top-Positionen gesetzt hatten. Am Ende des Tages waren zwei Punkte drin.

Die Ergebnisse sind am besten der Landesseite zu entnehmen. Fotos gibt es in der Galerie.

 

Mittelgroßes Event am kommenden Samstag den 27.09.2014!

Der erste Spieltag steht an und wir haben das Glück, dass aus zwei Ligen der Spielort in Kiel ist (27.09.2014 – 14 Uhr).

Aus der Oberliga muss sich der KSC 1 gegen die Nachbarn 2 und 3 aus Neumünster durchsetzen. Es wird gemunkelt, dass die Schwalestädter sich mit einem Bundesligaspieler für diesen Spieltag verstärkt haben…

Um den Heimvorteil wieder herzustellen und das Gastgeber-Gäste-Verhältnis auszugleichen dürfen der KSC 2 und KSC 3 aus der Verbandsliga gegen den Bargteheider SC 1 antreten.

Das heißt: sechs Mannschaften, 24 Spiele, ´ne Menge Zuschauer und super Stimmung!

Bitte die Info verbreiten!!

Flyer zum Download!

 

 

KSC 3 bleibt in Verbandsliga!

Aufgrund (un)glücklicher Ereignisse bei dem Verbandspartner aus Hamburg hat sich die Situation ergeben, dass weniger Mannschaften gemeldet werden als angenommen. Dadurch kann die dritte Mannschaft in der Verbandsliga bleiben und kommt mit einem blauen Auge davon. In der kommenden Saison wird mit einer Umstellung und hochmotivierten Spielern der sichere Klassenerhalt als Ziel angepeilt.

Zur Mannschaftsaufstellung geht es hier.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wo bitte geht´s hier zum Strand?

So oder so ähnlich muss am Samstag wohl die Gedankenwelt einiger KSC 3 Spieler ausgesehen haben, als diese zum 1. Spieltag nach Neumünster fuhren. Innerlich zwar hochmotiviert, da man ja nun diese Saison in der Verbandsliga spielt, dennoch war man irgendwie gedanklich nicht ganz beisammen.

Zunächst ging es für Axel und Marius los. Axel musste gegen Mike K. von Squash Walddörfer 1 starten. Ein Gegner, den er eigentlich hätte schlagen können, doch flitzte er durch den Court wie ein aufgezogenes Eichhörnchen, konnte seine Aufregung kaum verbergen und schien zwischendrin öfter geistig abwesend gewesen zu sein. Somit verlor er dieses Spiel glatt in drei Sätzen.

Marius wollte es besser machen, konnte aber nicht. Sein Gegner war Philipp J. Ein junger, agiler, aber auch cleverer Spieler, mit dem Marius seine Mühen hatte. Dazu zeigte auch er, wie Axel, dass seine Gedankenwelt außerhalb des Squashcourts lag und machte sich somit so einige Ballwechsel unnötig schwer. Auch wenn er den zweiten Satz für sich entscheiden konnte, so verlor er das Spiel doch recht eindeutig.

Britta hingegen zeigte einmal mehr ihre Beständigkeit in ihrem guten Spiel und forderte Christoph K. heraus. Der war zwar nicht chancenlos, doch Britta an diesem Tag einfach zu stark für ihn. So gewann sie glatt in drei Sätzen. Es bestand also noch Hoffnung auf ein Unentschieden.

Milan sollte es also richten. Er durfte gegen Thorsten M., einem ehemaligen Bundesligaspieler ran. Sichtlich beeindruckt verlor Milan auch gleich erstmal den ersten Satz. Doch kam er auch immer besser ins Spiel hinein und es wurde richtig spannend. Milan holte sein bestes Squash hervor und brachte Thorsten mächtig ins Schwitzen. Leider war an diesem Tag Milans Körper älter als er ist und so zog er sich im entscheidenden 5. Satz eine leichte Zerrung des Musculus gluteus maximus zu. Ja, das passiert Squashern schonmal. Er biss zwar mächtig die Zähne zusammen, doch musste er leider den 5. Satz und damit das Spiel abgeben.

Die Stimmung war nun geknickt. Dennoch wollte KSC 3 es gegen SV Neumünster 3 besser machen. Klappte aber irgendwie nicht. Axel verlor gegen Ricky, Marius knüpfte daran an und gab sein Spiel gegen Tim H. ab. Britta, motiviert vom 1. Spiel, wollte es Mustafa J. zeigen, was ihr auch phasenweise gelang, doch war er an diesem Tag einfach besser. Womit auch Britta ihr Spiel verlor. Und Milan… nun gut, sein Gesäßmuskel hinderte ihn schon sehr. Doch wie man Milan kennt, gibt er nicht so schnell auf. Wieder ein 5-Satz-Spiel gegen Frank I. Leider ging es gegen Milan aus.

Das war kein guter Saison-Beginn für KSC 3, doch haben wir immerhin jetzt ein Maskottchen. Britta, bring den Minion unbedingt beim nächsten Mal wieder mit. Außerdem ist die Stimmung im Team klasse. Daraus sollten wir unsere Motivation herziehen und dann werden wir wenigstens den Klassenerhalt schon schaffen. Das ist erstmal unser Ziel!!!