Axel International

Axel ist zur Zeit auf großer Fahrt im Atlantik und im Mittelmeer und lernt dadurch jede Menge neuer Leute und damit auch Squasher kennen! Hier ein kleiner Bericht von ihm über das internationale Zusammentreffen eines Kielers mit einem spanischen Nationalspieler.


Im Moment kann ich leider nicht in unserem Verein trainieren, weil mich mein Arbeitgeber für ein halbes Jahr zur See fahren lässt. Da man aber nicht dauerhaft auf See bleiben kann, ist mein Ziel in jedem Hafen einen Squashcourt zu finden und diesen zu bespielen. So auch heute in La Coruna, Spanien. Zugegeben die Qualität der Courts ist eine wesentlich Schlechtere als Zuhause, aber man kann hier auf echt interessante Menschen treffen. Und heute lernte ich Andres kennen. Einen spanischen Squashspieler. Der Leiter des Centers hatte mir den Kontakt hergestellt und ihn mir als Stadtmeister angekündigt. Das ist er auch, aber gleichzeitig auch Spieler in der spanischen Nationalmannschaft der Senioren und hat als aktiver Spieler zuletzt bei der EM 2006 gespielt. Dort hat er übrigens sein Spielshirt mit dem von Frank Skowronek (einigen von euch wird dieser Name sicherlich was sagen) getauscht, welches er heute sogar trug.
Als ich das dann alles realisierte, war meine Hoffnung nur noch, wenigstens vielleicht ein paar Punkte pro Satz holen zu können. Am Ende gewann ich dann sogar drei ganze Sätze. Er jedoch sieben. Ob er diese mich gewinnen ließ oder ich sie ehrlich gewonnen habe, überlass ich jetzt jedem Interpretationsspielraum. Aber es waren geniale Matches mit ihm. Und am Dienstag Abend darf ich sogar mit seiner Mannschaft trainieren. Somit kann ich mich trotz meiner Abwesenheit für uns vielleicht auch ein wenig verbessern. Luft nach oben hab ich ja noch ne Menge. 😉 Doch heute Abend bin ich erstmal nur noch voller Stolz diesen Menschen kennengelernt, mit ihm gespielt und Lob bekommen zu haben.
Euer Axel
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8 Spieler, aber nicht alle einsatzfähig

Alle 8 waren da, aber nicht alle konnten, wollten oder sollten spielen. Sascha Leuschner haderte mit einer Grippe, ebenso Reiner. Andreas war untrainiert und somit keine Verstärkung, Ingo wollte am liebsten gar nicht, das Aufwärmen hatte ihm schon gereicht. Simon war heiß und talentiert, aber eigentlich untrainiert, Stefan war heiß und wollte unbedingt, ebenso Sascha und Rainer Lipp, die ihre Bilanzen aufpolieren wollten.

Als Tabellenvorletzter gegen den Drittletzten und gegen den Letzten wussten wir genau, dass an diesem Spieltag nach Möglichkeit 6 Punkte erzielt werden mussten. Der Ernst der Lage war klar und auch die Aufstellung für die erste Partie gegen TC Racket Inn, den Hauptkonkurrenten um den rettenden 7. Tabellenplatz: Sascha Gaden, Simon, Rainer Lipp, Stefan Siponen.

Sipi war sehr bemüht, gewann auch den ersten Satz klar gegen Tim Söffker, verlor dann aber mehr und mehr seinen Faden gegen einen unangenehmen Hitzkopf im Court, Endstand 1 : 3. Rainer Lipp stellte einmal mehr seine Souveränität unter Beweis und gewann klar mit 3 : 0 gegen Frank Falck. Simon konnte nur im ersten Satz einigermaßen mithalten gegen Daniel Hupfer, dann ging´s aber rapide bergab mit ihm. Sascha konnte mit einem Sieg gegen Bijan Raffi das Unentschieden und mit einem klaren Sieg sogar das gewonnene Unentschieden schaffen. Hatte er doch in der Hinrunde noch klar mit 0 : 3 verloren, besann er sich auf seine Stärken, auf den Mannschaftsgeist und zeitweise sogar auf seine Bewegungsmöglichkeiten, gewann mit 3 : 0 und sicherte uns 2 Punkte.

Gegen Kaifu Ritter 2 haben wir dann Simon lieber herausgenommen und Ingo motiviert, doch ein Spiel zu machen. An Pos. 4 hatten wir schon gewonnen, weil unser Gegner nur zu Dritt angetreten waren, Ingo und Rainer Lipp überzeugten mit klaren 3 : 0 – und 3 : 1 – Siegen gegen Michael Werlich und Diek Wächter, so dass Sascha nicht mehr gefordert war, und so verlor er dann mit 1 : 3 gegen Jukka Aalto.

5 Punkte waren nicht ganz das erhoffte Ergebnis, aber angesichts der Aufstellung (ohne Sascha Leuschner) können wir doch insgesamt zufrieden sein. Nun kommt es auf die letzten beiden Spieltage an. Noch sind wir auf einem Abstiegsplatz, den wir hoffentlich am letzten Spieltag nicht mehr innehaben werden.

R.P.